Beiträge von Wuffi

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    Ok, dann muss ich in Zukunft vorne immer die Haube abmachen um zu sehen ob noch genug Wischwasser drin ist. ^^

    Problem ist im Winter, hier im Bergischen Land liegt oft viel Schnee, da kommt das Wischwasser regelmäßig im Einsatz, manchmal vergesse ich rechtzeitig nachzufüllen oder der Behälter ist schnell leer mit Folge, dass die Frontscheibe durch Streusalz verschmiert ist.

    Ich bekomme das Auto erst im April und kann leider nicht dazu beurteilen. Ich habe mal KI gefragt, die Antwort wie folgt:


    Das wirkt im ersten Moment total widersprüchlich – ist es aber nicht, wenn man die Physik dahinter ernst nimmt.

    1. Kurz gerechnet: Was bedeuten 200 km vs. 300 km?

    Puma Gen‑E: 42 kWh netto

    • 200 km Reichweite →

    42200×100≈21 kWh/100 km

    • 300 km Reichweite →

    42300×100≈14 kWh/100 km


    Das heißt: Dein „fröstelnder“ Bekannter fährt effektiv wie jemand mit ~20–21 kWh/100 km, der „Sauna‑Fahrer“ mit 23 °C liegt bei ~14 kWh/100 km.

    → Das ist kein Heizungs‑Widerspruch, sondern ein Fahrprofil‑Unterschied.

    2. Was kann den Unterschied erklären?

    Heizung ist nur ein Teil der Wahrheit. Viel wichtiger sind:

    • Geschwindigkeit:
      • 90–100 km/h vs. 130 km/h macht locker 5–7 kWh/100 km Unterschied.
    • Streckenprofil:
      • Viel Landstraße/Ortsdurchfahrt vs. viel Autobahn.
    • Fahrstil:
      • Vorausschauend, sanft, viel Reku vs. „sportlich, spät bremsen, früh beschleunigen“.
    • Streckenlänge:
      • Lange, zusammenhängende Fahrten → Akku warm, Wirkungsgrad gut.
      • Viele Kurzstrecken → Akku bleibt kalt, Verbrauch steigt.
    • Topografie:
      • Flach vs. bergig (Bergisches Land frisst Reichweite).

    Wenn der „23‑Grad‑Fahrer“:

    • viel Landstraße mit 70–90 km/h fährt
    • vorausschauend unterwegs ist
    • vielleicht vorheizt am Kabel
    • eher lange Strecken fährt

    …dann sind 14 kWh/100 km bei −4 °C absolut drin – trotz warmer Hütte.

    Wenn der „16‑Grad‑Fahrer“:

    • viel Autobahn mit 120–130 km/h fährt
    • viele Kurzstrecken hat
    • bergig unterwegs ist

    …dann landet er trotz „frieren“ bei 20+ kWh/100 km.

    3. Psychofalle: „Ich spare an der Heizung, also bin ich effizient“

    Das ist der Klassiker:

    • Man friert bei 16 °C
    • Fährt aber 120–130 km/h
    • Und wundert sich, warum der Verbrauch trotzdem hoch ist

    Heizung kostet beim E‑Auto 2–3 kWh/100 km Unterschied. Geschwindigkeit kann 5–10 kWh/100 km Unterschied machen.

    → Wer an der Heizung spart, aber beim Tempo nicht, verliert.

    4. Noch ein Punkt: Reden wir über „Anzeige“ oder „wirklich gefahren“?

    Viele sagen:

    • „Ich habe 300 km Reichweite“ → meinen die Prognose im Display
    • „Ich komme nur 200 km“ → meinen die Strecke, die sie sich zutrauen, bevor sie nervös werden

    Wenn der 23‑Grad‑Fahrer sagt „300 km Reichweite“, kann das sein:

    • Er sieht 300 km im Tacho nach dem Laden (GOM, abhängig vom bisherigen Fahrstil).
    • Er fährt in der Praxis vielleicht 230–260 km, fühlt sich aber „reichweitenstark“.

    5. Wie passt es also zusammen?

    Kurz:

    • Der Frierer:
      • spart an der falschen Stelle (Heizung),
      • fährt wahrscheinlich schneller / ungünstiger,
      • hat ein Fahrprofil mit höherem Verbrauch.
    • Der Sauna‑Fahrer:
      • fährt vermutlich ruhiger, langsamer, gleichmäßiger,
      • nutzt die Physik besser aus,
      • kompensiert die Heizenergie durch effizientes Fahren.

    Heizung ist beim E‑Auto sichtbar, aber nicht der Haupthebel. Der große Hebel ist: Tempo + Fahrprofil.

    Wenn du willst, können wir mal ein „Profil‑Rätsel“ machen: Du beschreibst mir kurz die typischen Strecken der beiden (Stadt/Land/AB + Tempo), und ich sag dir, welcher von beiden physikalisch „logischer“ unterwegs ist.

    Hast du mal hier geschaut?

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    Hab die letzte Variante allerdings für mein Focus! Ich weiß nicht ob ich nochmal für Puma nehmen würde?!