Beiträge von Jaschbro

Bitte denkt daran, dass ihr unser Forum auch unterstützen und werbefrei nutzen könnt. Auch für uns wird es immer schwieriger, solch kleine Foren kostenneutral am Leben zu halten, während Werkstätten z.B. Stundensätze von bis zu 200 Euro aufrufen können.
Nähere Infos findest du unter folgendem Link: Forum unterstützen

    Die Voltanzahl spielt in dem Fall keine Rolle, wenn dieser 14,8V hat und nach 3 Tagen z.B 12,8V, ist dem BMS das theoretisch egal. Das einzige, was dem interessiert, um z.B die Batterieschönfunktion zu aktivieren, ist der Ladezustand der Batterie. Erst wenn dieser einen gewissen Wert unterschreitet, werden bestimmte Funktionen deaktiviert. Dies ist bei unter 50% der Fall.


    Alle Batterien, die ich bisher eingebaut habe, ebenfalls auch bei meinem alten Puma, waren bis 100% geladen und hatten beim Einbau 14,8V. BMS direkt zurückgesetzt und danach nie wieder Probleme gehabt. Auch bei unseren Kunden.


    So lange es bei dir funktioniert und geklappt hat, ist es gut. Nur ist dies eben nicht die normale Vorgehensweise.

    Nein, das BMS soll nur dann zurückgesetzt werden, wenn die neue Batterie auch zu 100% vollgeladen ist. Andernfalls kann es dazu kommen, dass die Batterie nach dem Zurücksetzten des BMS nicht vollständig bzw. korrekt geladen wird. Bei meinem wird die Batterie immer zwischen 80-90% Ladezustand gehalten, vor paar Tagen sogar desöfteren zu 100% Ladezustand geladen, ohne was am BMS oder ähnliches umzuprogrammieren.

    Ford empfiehlt, dass dies nur durchgeführt wird, wenn eine neue und vollgeladene Batterie eingebaut wird. Allerdings gab es bereits schon paar Fälle hier im Forum, die berichtet haben, dass es dadurch besser geworden ist und geholfen hat.


    Kaputt machen tut man dadurch nichts, aber es kann unter Umständen passieren, dass die Probleme nicht besser werden oder sich vermehren.

    Genau, das Problem ist bekannt. Ich habe auch bereits mehrere Getriebe instandgesetzt. Meine Vermutung war nur, ob es eventuell was mit dem Zweimassenschwungrad zutun hat.

    Hallo zacko


    hast du dein Fahrzeug noch bei dir Zuhause? Wenn ja, könntest du Mal bei dem nächsten Kaltstart beobachten, ob du ein Rasselgeräusch im Innenraum hast, wenn du die Kupplung loslässt und keinen Gang drin hast?


    Mein alter Puma hatte dieses Geräusch gehabt und nach mehreren tausend Kilometern hatte ich einen Getriebeschaden, Synchronringe gebrochen. Nach Reperatur war dieses Geräusch noch da. Bei meinem jetzigen Facelift Puma, 30.000km gelaufen, fängt dieses Geräusch wieder an. Meine Vermutung liegt darin, dass es das Zweimassenschwungrad sein könnte. Wenn dies der Fall sein sollte, kann es dazu kommen, dass die Kupplung nicht richtig getrennt werden kann und die Synchronringe unter erhöhter Last arbeiten müssen, was dazu führt, dass diese vorzeitig verschleißen und somit brechen.

    Es muss nicht unbedingt ein gebrochener Kolbenring sein, denn dies ist - aus meiner Sicht - ein eher seltener Schaden. Ein Ventilschaden, welcher sich übrigens gut mit einem Endoskop feststellen lässt, verursacht die gleichen Symptome!

    Genau, Kolbenringe bei 80.000km finde ich auch sehr unwahrscheinlich. Da kommen viele andere Symptome wie z.B Ventilschaden in Frage, Kolbenringe kann ich mir nicht vorstellen.

    Ich will da technisch nicht zu weit reingehen, aber wenn die Werkstatt wirklich nur die Kompression gemessen hat und den Motor als kapitalen Motorschaden abgestempelt hat, wäre das für mich ein wenig zu früh.


    In aller Regel prüft man ja die wichtigsten Dinge, um zu sagen, es sind die Kolbenringe. Ich hatte letztens einen Fiesta mit dem 1.0 EcoBoost, so wie er auch im Puma verbaut ist, dieser zündete auf Zylinder 3 kaum bis gar nicht. Nach gründlicher Prüfung bin ich zum Entschluss gekommen, dass die Einspritzdüse nicht mehr richtig zum Brennraum hin abgedichtet hat, was einerseits zum Kompressionsverlust geführt hat und zur Undichtigkeit und zu Fehlzündungen. Einspritzdüsen getauscht und er läuft wieder ohne Probleme.

    Es kann technisch theoretisch möglich sein, dass eine Einspritzdüse so undicht ist, dass der Druck komplett an der Einspritzdüse entweicht, sollte einem aber relativ schnell auffallen.


    Eine Motoraufbereitung bei einem erfahrenen Spezialisten ist immer eine gute Sache und eine Angst vor einem Folgeschaden muss man nicht haben, wenn die Arbeiten professionell durchgeführt werden. Preise und Erfahrungen habe ich in dem Bereich leider keine.

    Moin,


    bisher keine Erfahrungen/Probleme bei dem 1.0L EcoBoost in der Werkstatt gehabt.


    Wie die Diagnose gestellt worden ist mit defekten Kolbenringen und ggf. defektem Turbolader würde mich auch interessieren.


    Wie Pumi71 schon sagt, würde ich mir eine zweite Meinung von einem Instandsetzer einholen lassen.