Nein, weder E5 noch E10 sind grundsätzlich schädlich für den Zahnriemen in modernen Benzinmotoren. Es handelt sich um einen weit verbreiteten Mythos, der vor allem in Foren kursiert, aber von offiziellen Quellen wie ADAC und Herstellern widerlegt wird. Mythos und UrsachenIn Online-Diskussionen wird E10 (10% Ethanol) oft mit Zahnriemenproblemen in Verbindung gebracht, besonders bei Motoren mit "Zahnriemen im Öl" (z.B. Ford EcoBoost, PSA PureTech). Die Hauptursache für Riemenschäden liegt jedoch bei verschlissenem Motoröl, das Weichmacher aus dem Gummi zieht, sowie Kurzstrecken, Überlastung oder falschen Wechselintervallen – nicht primär am Kraftstoff. Offizielle EmpfehlungenDer ADAC bestätigt: Bei E10-verträglichen Fahrzeugen (meist ab Baujahr 2000) hat der Kraftstoff keinen negativen Einfluss auf Funktionssicherheit oder Lebensdauer.
Wichtig ist die zugelassene Ford Norm zu dem Motor und die Intervalle einzuhalten. Durch die Steuerkette ist der Abrieb natürlich erheblich weniger. Das Problem entstand ja meist durch zusitzende Ölsiebe. Der regelmäßige Ölwechsel hilft dabei nur bedingt, außer man lässt jedes Mal das Ölsieb mit reinigen.