Das bewirkt der Sportmodus im Detail:
1. Maximaler Elektro-Boost (E-Assist)
Der 48-Volt-Riemen-Startergenerator nutzt die beim Bremsen gesammelte Energie im Sportmodus aggressiver. Er unterstützt den 1,0-Liter-Dreizylinder-Motor beim Beschleunigen sofort mit bis zu 50 Nm zusätzlichem Drehmoment. Das gleicht das typische Turboloch im unteren Drehzahlbereich fast vollständig aus.
2. Aggressiveres Gaspedal
Die Kennlinie des elektronischen Gaspedals wird nachgeschärft. Das bedeutet: Sie müssen das Pedal weniger tief durchtreten, damit der Motor anspricht. Der Puma hängt dadurch spürbar "giftiger" am Gas.
3. Modifiziertes Schaltverhalten (bei Automatik/Powershift)
Falls Ihr Puma mit dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet ist, ändern sich die Schaltpunkte drastisch:Gänge werden höher ausgedreht, um die vollen 155 PS optimal zu nutzen.Das Getriebe schaltet beim Bremsen oder vor Kurven früher zurück, um das Auto im optimalen Drehzahlband zu halten.
4. Straffere Lenkung
Die elektrische Servolenkung reduziert ihre Unterstützung leicht. Dadurch fühlt sich das Lenkrad minimal schwergängiger und stabiler an, was Ihnen in schnell gefahrenen Kurven mehr Rückmeldung und Präzision gibt.
5. Stärkere Rekuperation (Motorbremse)
Sobald Sie den Fuß vom Gas nehmen, bremst der Puma im Sportmodus merklich stärker ab. Das liegt daran, dass der Generator die Bewegungsenergie mit maximaler Leistung zurück in die 48V-Batterie speist, damit für den nächsten Zwischensprint wieder volle Elektro-Power bereitsteht.
6. Optische Anpassung im Cockpit
Das digitale Kombiinstrument (Tacho-Display) wechselt sein Design. Die Anzeige schaltet auf ein sportliches rotes Farbschema um, und die klassischen Rundinstrumente werden oft durch eine dynamischere Grafik ersetzt, die den Fokus auf Drehzahl und Geschwindigkeit legt.
Wenn man den Sportmodus ausreizt, steigt der Verbrauch um ca 0,5 - 1,5l.
Da liegt hauptsächlich am ausdrehen der Gänge bei maximalen Leistungsabruf.