Verbrauch Ford Puma Gen-E 2025: Reichweite GenE Elektro

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  • Ja hab ich und folgendes festgestellt;
    Eine Vorkonditionierung bringt nur was beim schnellladen
    und vor dem Start, wenn er noch am Stromnetz hängt!


    Meine Frau fährt aber morgens los und hat dann Hausbesuche.
    Heißt nach 10 km steht das Auto wieder 40 min.!

    Dann wieder 5 km und 40 min Stand. Und das 5-6 mal.
    Wo und wie soll es da einen Vorteil bringen, wenn sie 5 min. vor jedem Fahrtbeginn Klimatisiert!????

    Die Vorkonditionierung ist eher was für Leute,die frühs rausmüssen,das Auto vorwärmen,zur Arbeit fahren und ihn abstellen.

    In dem Fall deiner Frau ist es sonst die pure Stromverschwendung.

  • So sieht die realeWelt aus. Ich schrieb doch. Das liegt an so vielen Faktoren. Ich habe immer von meinem Fahrprofil geschrieben. 😉

    Wie deine Frau den Puma Gen E gebraucht ist ja außergewöhnlich.

    Und, im Sommer bringt die Vorkonditionierung ebenfalls etwas.

    Denn, da wird der Accu gekühlt. Viele denken das ist nur für den Winter.

    Meine Daten und Ergebnisse sind durch mein Fahrprofil entstanden.😏

    Es steht auch nicht in der Gebrauch Anleitung das vorkondititioniert werden muß.

    Ich auf jeden Fall achte auf meinen Accu, für eine lange Lebensdauer und Qualität.😉

  • Ich bekomme das Auto erst im April und kann leider nicht dazu beurteilen. Ich habe mal KI gefragt, die Antwort wie folgt:


    Das wirkt im ersten Moment total widersprüchlich – ist es aber nicht, wenn man die Physik dahinter ernst nimmt.

    1. Kurz gerechnet: Was bedeuten 200 km vs. 300 km?

    Puma Gen‑E: 42 kWh netto

    • 200 km Reichweite →

    42200×100≈21 kWh/100 km

    • 300 km Reichweite →

    42300×100≈14 kWh/100 km


    Das heißt: Dein „fröstelnder“ Bekannter fährt effektiv wie jemand mit ~20–21 kWh/100 km, der „Sauna‑Fahrer“ mit 23 °C liegt bei ~14 kWh/100 km.

    → Das ist kein Heizungs‑Widerspruch, sondern ein Fahrprofil‑Unterschied.

    2. Was kann den Unterschied erklären?

    Heizung ist nur ein Teil der Wahrheit. Viel wichtiger sind:

    • Geschwindigkeit:
      • 90–100 km/h vs. 130 km/h macht locker 5–7 kWh/100 km Unterschied.
    • Streckenprofil:
      • Viel Landstraße/Ortsdurchfahrt vs. viel Autobahn.
    • Fahrstil:
      • Vorausschauend, sanft, viel Reku vs. „sportlich, spät bremsen, früh beschleunigen“.
    • Streckenlänge:
      • Lange, zusammenhängende Fahrten → Akku warm, Wirkungsgrad gut.
      • Viele Kurzstrecken → Akku bleibt kalt, Verbrauch steigt.
    • Topografie:
      • Flach vs. bergig (Bergisches Land frisst Reichweite).

    Wenn der „23‑Grad‑Fahrer“:

    • viel Landstraße mit 70–90 km/h fährt
    • vorausschauend unterwegs ist
    • vielleicht vorheizt am Kabel
    • eher lange Strecken fährt

    …dann sind 14 kWh/100 km bei −4 °C absolut drin – trotz warmer Hütte.

    Wenn der „16‑Grad‑Fahrer“:

    • viel Autobahn mit 120–130 km/h fährt
    • viele Kurzstrecken hat
    • bergig unterwegs ist

    …dann landet er trotz „frieren“ bei 20+ kWh/100 km.

    3. Psychofalle: „Ich spare an der Heizung, also bin ich effizient“

    Das ist der Klassiker:

    • Man friert bei 16 °C
    • Fährt aber 120–130 km/h
    • Und wundert sich, warum der Verbrauch trotzdem hoch ist

    Heizung kostet beim E‑Auto 2–3 kWh/100 km Unterschied. Geschwindigkeit kann 5–10 kWh/100 km Unterschied machen.

    → Wer an der Heizung spart, aber beim Tempo nicht, verliert.

    4. Noch ein Punkt: Reden wir über „Anzeige“ oder „wirklich gefahren“?

    Viele sagen:

    • „Ich habe 300 km Reichweite“ → meinen die Prognose im Display
    • „Ich komme nur 200 km“ → meinen die Strecke, die sie sich zutrauen, bevor sie nervös werden

    Wenn der 23‑Grad‑Fahrer sagt „300 km Reichweite“, kann das sein:

    • Er sieht 300 km im Tacho nach dem Laden (GOM, abhängig vom bisherigen Fahrstil).
    • Er fährt in der Praxis vielleicht 230–260 km, fühlt sich aber „reichweitenstark“.

    5. Wie passt es also zusammen?

    Kurz:

    • Der Frierer:
      • spart an der falschen Stelle (Heizung),
      • fährt wahrscheinlich schneller / ungünstiger,
      • hat ein Fahrprofil mit höherem Verbrauch.
    • Der Sauna‑Fahrer:
      • fährt vermutlich ruhiger, langsamer, gleichmäßiger,
      • nutzt die Physik besser aus,
      • kompensiert die Heizenergie durch effizientes Fahren.

    Heizung ist beim E‑Auto sichtbar, aber nicht der Haupthebel. Der große Hebel ist: Tempo + Fahrprofil.

    Wenn du willst, können wir mal ein „Profil‑Rätsel“ machen: Du beschreibst mir kurz die typischen Strecken der beiden (Stadt/Land/AB + Tempo), und ich sag dir, welcher von beiden physikalisch „logischer“ unterwegs ist.

  • :thumbup: